Das Kalenderblatt für Oktober 03

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gewonnen:
Das September-Kalenderblatt hielt eine "Perle" bereit. Die Redaktion Lebensmittel hatte ein gestiftetes Kochbuch ausgeschrieben:

      Allerdings musste man sich durch etliche Lebensmittelfragen ge-"klickt" haben, um mit Fortuna nebenstehendes Kochbuch zu gewinnen. Der Gewinner/die Gewinnerin steht fest: miw8el@xxxxxx.xxxx (hinterer Teil der E-Mail anonymisiert).
Herzlichen Glückwunsch!


Filme feiern, wo sie gezeigt werden:
Vom 30.10. bis zum 2.11. wird es Queerstreifen im Cinema Münster (Warendorfer Straße 45) heißen, und das zum 6.Mal. Eröffnet wird das Filmfest mit "Traumfrauen" (lesbischem Kabarett) und den anschließenden Kurzfilmen Schwules Leben für Anfänger und Queen Lah T. Nedo. Im Programm (am 31.10.) auch "The Gift" - ein Film, um den sich auch ein Artikel auf etuxx drehte, ein Film über Barebacking. Diskussionsstoff, der schon manches Kino-Foyer zur Debattierhalle wandelte, um über heutige schwule Sexualmoral und Selbstbestimmung Meinungen zu tauschen. Queerstreifen-Web-Seite.



gesucht:
Das etuxx-Kalenderblatt sucht für seine nächste Ausgabe Internetseiten, kuriose und interessante, ganz schlecht gemachte und Sahneschnittchen. Worauf bist Du gestoßen, was war der absolute Hammer, bei dem Dir unweigerlich kam: "Das gibt's doch gar nicht"? Vorschläge erbeten an: redaktion@etuxx.com


etuxx release 3.4.
Nicht nur neue Farbe gab's am 23.09. zum neuen etuxx, sondern auch etuxx zum Anfassen, soweit das bei einem virtuellen Projekt geht. Mit "HIV/AIDS in der Ukraine" hatte sich die etuxx Redaktion einem Thema angenommen, das bestimmt nicht Massen anlockt. Nahezu 40 Leute waren dann doch gekommen, um sich von Susann Kowol + Dirk Plamböck erzählen zu lassen, wie es in einem korrupten Land ist, indem nur Promille der [vorwiegend durch Mehrfachverwendung von Spritzen] Infizierten "Schlange stehen vor den Medikamenten aus dem Westen", der Schwarzmarkt dafür blüht und die Stigmatisierung der Betroffenen eben so schwer wiegt wie die Krankheit selbst.


Susan Kowol und Dirk Plamböck im Gespräch
         etuxx-Redakteure treffen, wo sie wirklich sind:
Dass das Berliner Rattenpack nicht unterzukriegen ist, beweisen sie immer wieder. Der einmalige Mix von Schweizer Punketten, Dauerstudenten mit einer verklemmten Liebe zum Gay-Trend-Magazin "Sergej", Möchte-Gern-Mackerchen mit Herz und Schnauze, einem unglaublichen Chor und so manch einem Star, der noch zu entdecken ist, will sich wieder feiern, am 10.10. (Freitag) ab 22 h im Supamolly, Jessener Str. 41 (Kneipeneingang rein und dann über den Hof). Seit Tagen klimpert's schon Johnny-Cash-like durch einen bestimmten Kreuzberger Hinterhof, wenn da nicht ein Imitator am Werke ist . www.rattenbar.com
Durchaus eine Alternative oder eine Ergänzung könnte die SO36-Veranstaltungshölle in der Berliner Oranienstraße 190 sein, die vor 7 1/2 Jahren die Überreste des legendären Brunnenstraßen-"Subversiv" aufnahmen und den Electic Ballroom gebaren. Dass die Techno-Probe auf's Exempel dann noch mal ihren 400sten Geburtstag feiern würde, dachte wohl damals keiner. Der technoide Teil der etuxx-Redaktion wünscht der alten Techno-Dame am 6.10. ab 23h ein fröhliches Technoschubsen:
www.electric-ballroom.de

Gewalt unter Schwulen:
Die Hamburger Uni hat ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das sich mit "Gewalterfahrungen von Männern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften" beschäftigen will. Die Studie will nicht herausfinden, ob sich Schwuletten öfter oder weniger hart zoffen, sondern herausfinden wie und warum. Die Macher dazu: "Auf der Grundlage dieses Wissens möchten wir auf die besonderen Umstände und Probleme, mit denen Opfer sich konfrontiert sehen, aufmerksam machen, damit unter anderem bessere Betreuungsmöglichkeiten und wirkungsvolle Maßnahmen zur ihrer Unterstützung erarbeitet und angeboten werden können." Betroffene, egal ob Opfer körperlicher, sexueller, seelischer oder emotionaler Art, werden jedenfalls hierfür benötigt, damit es eben nicht "Privatangelegenheit" bleibt und vielleicht in Zukunft weniger verharmlost werden wird. +++ Von Onlinefragebogen bis Anforderungen papierner Fragebögen alles auf deren Seite.



  

Henriette Beudelschwang: Nun ist schon der zweite November und immer noch kein neues Kalenderblatt. Das stimmt mich noch trauriger als es der Herbst schon ist.  
Die Kalenderblattredaktion funkt SOS: wir arbeiten an einer Lösung, doch befürchten wir das Schlimmste, einen temporären Ausfall, einen Kalendermonat ohne Kalenderblatt. - SOS -